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Regie Areeb Zuaiter, Schweden/ Katar/Saudi-Arabien/Palästina 2024, 89 Min., Orginalsprache mit englischen Untertiteln/ Original language with English subtitles keine Jugendfreigabe / not approved for minors

EN
When she was four years old, Areeb traveled to Gaza and saw the sea for the first time. That moment—the magic of the sea and the smile of her Palestinian mother—left a lasting impression. When the filmmaker sees a video of young men doing parkour on the beach in Gaza, nostalgia flares up. The exuberance of the young athletes stands in stark contrast to the explosions that can be heard in the distance. Driven by a need to connect with her past, Areeb contacts the parkour runners and befriends Ahmed. Together, they move through what remains of Gaza, visiting a cemetery, an abandoned shopping mall, and the ruins of an airport.
Over time, Ahmed shows Areeb the harsh reality of life in Gaza, and her initial curiosity grows into a deep understanding of the problems he faces. Ahmed’s desire to leave his homeland triggers conflicting feelings in Areeb, because she knows the emotional emptiness that such a departure can bring. Areeb’s journey in search of memories becomes an exploration of identity, belonging, and the painful legacy of a homeland left behind. Source: Berlinale

DE
Als Vierjährige reiste Areeb nach Gaza und sah dort zum ersten Mal das Meer. Dieser Moment – die Magie des Meeres und das Lächeln ihrer palästinensischen Mutter – hinterließ einen prägenden Eindruck. Als die Filmemacherin ein Video sieht, in dem junge Männer am Strand von Gaza Parkour laufen, flammt Nostalgie auf. Die Ausgelassenheit der jungen Athleten steht in starkem Kontrast zu in der Ferne wahrnehmbaren Explosionen. Aus dem Bedürfnis heraus, eine Verbindung zu ihrer Vergangenheit herzustellen, nimmt Areeb aus ihrem Zuhause in Amerika Kontakt zu den Parkourläufern auf und freundet sich mit Ahmed an. Gemeinsam bewegen sie sich durch das, was von Gaza übrig ist, besuchen einen Friedhof, ein verlassenes Einkaufszentrum und die Überreste eines Flughafens. Mit der Zeit zeigt Ahmed Areeb die ganze Härte des Lebens in Gaza und aus ihrer anfänglichen Neugier erwächst ein tiefes Verständnis für die Probleme, mit denen er konfrontiert ist. Ahmeds Wunsch, sein Heimatland zu verlassen, löst bei Areeb widersprüchliche Gefühle aus, denn sie kennt die emotionale Leere, die eine solche Ausreise mit sich bringen kann. Areebs Reise auf den Spuren der Erinnerung wird zur Erkundung von Identität, Zugehörigkeit und des schmerzhaften Erbes einer zurückgelassenen Heimat. Quelle: Berlinale

So. 16.11. | 13:00 Uhr | Kulturkeller

Foto: © PKGaza