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„Zwickl“, so nannte man im bayerischen Dialekt früher die Zwei-Mark-Münze. Heute wird der Begriff im saloppen Umgangston zwar eher selten auf die Zwei-Euro-Münze angewandt, kommt jedoch beim Dokumentarfilmfestival ZWICKL wieder öfter in Gebrauch. Denn jeder Besucher zahlt pro Film nur zwei Euro, also einen "ZWICKL".

Als Wanderkino ist das ZWICKLdokumentarfilmfestival nicht an einen festen Spielort und einen festen Zeitpunkt gebunden. So sehr sich das Konzept von Jahr zu Jahr verändert - zwei Dinge bleiben immer: der Eintrtittspreis von zwei Euro und das ausschließliche Aufführen von dokumentarischen Filmen. Dazu gehören klassische Dokumentarfilme, Amateur- und Privatfilme, Kurzfilme, Mischformen des Dokumentarischen oder dokumentarische Experimentalfilme.

Das ZWICKL ist ein Fest der Zusammenkunft von Menschen und Schmelzpunkt von Besucher:innen aus unterschiedlichsten Kulturen, Lebensumständen und Altersgruppen.
Die Großzahl deutscher Festivals finden in Metropolen und deren Speckgürtel statt. Das ZWICKL ist in der ländlichen Region als Dokumentarfilmfestival daher einzigartig und nicht nur geschaffen für ein Branchenpublikum, sondern für die hiesige Bevölkerung. High-End-Produktionen laufen hier neben Amateurfilmen, kommerzielle Themen werden genauso gewürdigt, wie künstlerische Experimentalfilme. Es wird sich dem Dokumentarfilm in seiner Vielfalt gewidmet.
Der große Motor, den das ZWICKL-Team jedes Jahr aufs Neue antreibt, ist ein bürgernahes Festival mit herausragenden Filmen zu konzipieren, um dieses wunderbare Genre zu stärken und die Region kulturell zu inspirieren. 

Das Festival ist ein Non-Profit-Projekt und wird durch die Zusammenarbeit vieler Menschen möglich gemacht. Die Stadt Schwandorf als Veranstalterin bildet die Basis, die zahlreichen Sponsor:innen aus der Region unterstützen finanziell und die freiwilligen Helfer:innen sind für den Aufbau und den Flair unabdingbar.