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Das ZWICKL.dokumentarfilmfestival schreibt 2022 zum dritten Mal den Bayerischen Dokumentarfilmpreis ZETT aus. Für das Festival im März 2023 konnten Filmemacher:innen bis zum 13. Dezember 2022 ihre Filme einreichen. Der OPEN CALL ist daher bereits geschlossen.

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Der Bayerische Dokumentarfilmpreis ZETT ist einzigartig: er kürt ausschließlich dokumentarische Filme, die sich in einem weiten Sinn mit dem Ort Bayern beschäftigen: mit den gesellschaftlichen oder politischen Betrachtungen genauso wie den Menschen, die dort leben und deren Lebensentwürfen. Mit dem Wettbewerb um den besten Bayerischen Dokumentarfilm bietet das ZWICKL.dokumentarfilmfestival einen jährlichen Status quo der Innen- und Außensicht auf eine Region, die vielschichtiger ist, als der von einer „mia san mia“-Kultur geprägten Öffentlichkeitsarbeit. „Was“ Bayern ist, - das zeigen unweigerlich die Arbeiten der Filmemacher:innen aus dem Wettbewerb.

Mit dem Bayerischen Dokumentarfilmpreis ZETT bietet das ZWICKL.dokumentarfilmfestival eine Plattform und Förderung künstlerisch-dokumentarischer Filmarbeit und ein jährliches Untersuchungsfeld über bayerische Fremd- und Selbstbilder.

Zum Wettbewerb zugelassen sind Filme,

- die im weitesten Sinne dokumentarische Filme sind
- die länger als 40 Minuten sind
- mit aktuellem Veröffentlichungsdatum
- die überwiegend in Bayern gedreht wurden oder ein in Bayern verortetes Thema behandeln

Der Preis ist mit 1.000 Euro und einem 5.000 Euro Kamera-Rental-Gutschein der Firma Vantagefilm dotiert.
Der Preisträger oder die Preisträgerin wird für das MUH-Magazin interviewt.

Die Preisverleihung findet am 11. März 2023 im Rahmen des Festivals statt.

Chrissy Grundl / Festivalleitung Transit - Kinoleitung - Medienwissenschaftlerin

Ihr Mäandern durch die Regensburger Kinolandschaft begann Chrissy Grundl als Abreißerin im Garbokino, als langjährige Mitarbeiterin beim Heimspiel Filmfest und am Tresen der Kinokneipe (davor, nicht dahinter). Nach ihrem Masterstudium der  Medienwissenschaft gab sie u. a. Seminare zu Frauen im Horrorfilm und  zur Festivalorganisation, arbeitete für den Filmverleih MFA+  und gründete den gemeinnützigen Hör & Schau e.V. zur  Förderung audiovisueller Kultur in Regensburg. Seit 2019 leitet sie ehrenamtlich das Transit Filmfest. Seit 2021 ist sie Kinoleitung der kommunalen Filmgalerie im Leeren Beutel und Geschäftsführung des  Arbeitskreises Film Regensburg e.V.

 

Gerhard Maier / Festivalinititator - Serienprofi - Kritiker

Nachdem er über ein Jahrzehnt als Chefredakteur den Filmteil zwei der größten Point-Of-Sale Magazine Deutschlands betreute (u.a. Piranha und King Magazine), Pressetexte erarbeitete sowie zahllose Artikel und Rezensionen verfasste, widmete Gerhard Maier seiner lebenslangen Obsession mit TV-Serien eine eigene Veranstaltung: Seriencamp Festival und Conference fokussiert sich als Mischung aus kostenlosem, öffentlichem Festival und mehrtägigem Branchenevent vollkommen auf das Thema “serielles Storytelling“. Als Künstlerischer Leiter verantwortet Gerhard Formate und Programm von Festival und Konferenz. Wenn er nicht für Seriencamp arbeitet oder für andere Festivals Serienschienen und B2B-Programm kuratiert, gib er Vorträge an Filmhochschulen und Fortbildungsprogramme oder berät Serienproduktionen in den frühen Stadien der Stoffentwicklung.

Narges Kalhor / Regisseurin & Editorin - Gewinnerin Bayerischer Dokumentarfilmpreis ZETT 2021

1984 in Teheran geboren und aufgewachsen. Nach ihrer allgemeinen Hochschulreife 2001 beginnt sie an der Filmhochschule Teheran den Studiengang Spielfilmregie zu studieren. Sie wird von verschiedenen bekannten Filmemachern wie Abbas Kiarostami betreut. 2007 studiert sie weiter visuelle Kommunikation an der Hochschule Kamalolmolk. Gleichzeitig ist sie als Filmeditor bei der Werbefilmagentur ARASB in Teheran tätig und dreht 5 Kurzfilme.

2009 kommt Narges Kalhor mit ihrem Kurzfilm „Die Egge“ aus dem Iran nach Nürnberg zum internationalen Nürnberger Filmfestival der Menschenrechte. Sie hat als Tochter des ranghöchsten Kulturberaters des damaligen iranischen Präsidenten Ahmadinehjad in Deutschland politisches Asyl beantragt und inzwischen erhalten. Narges Kalhor studierte an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. 2010 bekam sie ein Stipenduim bei Vodafone Chance für ihr gesamtes Studium. Ihr zweiter Film an der Filmhochschule als Co-Regisseurin „SHOOT ME“ wurde beim Deutschen Kurzfilm Preis nominiert und als bester Film der Nonfiktionale 2014 ausgezeichnet. Narges Kalhor arbeitet inzwischen im Filmkunstbereich für diverse Ausstellungen und Museen. 2014 bester Video Art Preis für den Film „KAFAN“ beim Underdox Festival und 2016 Video Installation “NOSFERATU IS NOT DEAD” als Gruppenarbeit für das Lenbachhaus Museum in München. Ihr dritter Film an der Filmhochschule „GIS“ wurde beim Starter-Filmpreis nominiert. Ihr Abschlussfilm „In the name of Scheherazade“ feiert 2019 seine Welt-Premiere bei Vision Du Réel und wird mit dem Preis Best German Dokumentarfilm vom Goethe Institut beim Dok-Leipzig Filmfestival ausgezeichnet. 2021 gewann sie mit dem Film bei den Schwandorfer Dokumentarfilmtagen ZWICKL den Bayerischen Dokumentarfilmpreis ZETT.

  • 2021

    2021

    2021 wird der Festivalpreis unter dem Namen "Bayerischer Dokumentarfilmpreis ZETT" vergeben. Filmemacher:innen können im Rahmen eines OPEN CALLs ihre aktuellen Filme über die Festivalwebseite hochladen. Die Jury nominiert fünf Filme ins Programm und wählt den Gewinnerfilm aus, der erst bei der Preisverleihung auf dem Festival bekannt gegeben wird.

    Der Bayerische Dokumentarfilmpreis 2021 geht an Narges Kalhor und Julia Swoboda für "In the Name of Scheherazade oder der erste Biergarten in Teheran"

    Auszug aus der Jurybegründung: „Ein Heimatfilm der anderen Art – voller Humor, einem Feuerwerk an Ideen und einer Vielfalt an überraschenden visuellen Ebenen“. Die Filmemacherinnen Sigrun Köhler und Wiltrud Baier (Böller und Brot), sowie Säm Wagner vom Bezirk Oberpfalz übergaben bei der Preisverleihung am 31.10.2021 im Alten Metropolkino in Schwandorf 1000 Euro Preisgeld, gestiftet von der Stadt Schwandorf. Erstmals gießt die Gusswerk GmbH Fronberg das "ZETT", das von ZWICKL.team Mitglied Bernhard Fick in einen hölzernen Sockel gefasst wird.

    Zu den Fotos der Preisverleihung.

    Nominierte Filme 2021

    Walchensee Forever
    80.000 Schnitzel
    In the Name of Scheherazade oder der erste Biergarten in Teheran
    Regeln am Band, bei hoher Geschwindigkeit
    Wurzeln des Überlebens

    Die Jury

    SIGRUN KÖHLER/ WILTRUD BAIER
    Produktionsfirma-Künstlergruppe

    Seit 2000 arbeiten Sigrun Köhler und Wiltrud Baier als Produktionsfirma/ Künstlergruppe "Böller und Brot" zusammen. Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit ist der künstlerische Dokumentarfilm (in Personalunion Buch, Regie, Kamera, Montage).
    Ihre Filme wurden mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet, u.a. 2012 dem GRIMME PREIS. Beide haben an der Filmakademie Baden-Württemberg studiert.
    Gemeinsam realisierten sie bisher sieben abendfüllende Dokumentarfilme zu den Themen "Zeit" (HOW TIME FLIES, 2000), "Geld" (SCHOTTER WIE HEU, 2002), "Glaube" (DER GROSSE NAVIGATOR, 2007), "Macht" (ALARM AM HAUPTBAHNHOF, 2011) "Ruhm und Reichtum" (WHERE'S THE BEER AND WHEN DO WE GET PAID?, 2012), "Dichtung und Wahrheit" (WER HAT ANGST VOR SIBYLLE BERG, 2015) und zuletzt „Dabei sein“ (NARREN, 2019/20).

    INGO FLIESS
    Produzent if...productions

    Ingo Fliess gründete 2007 die unabhängige Produktionsfirma für Spiel- und Dokumentarfilm if...Productions in München. Der aus Amberg-Sulzbach stammende Kunsthistoriker war vorher Geschäftsführer des Verlags der Autoren (einer der führenden deutschen Theaterverlage und Drehbuchagenturen). In der Schwandorfer Gegend wurde er 2017 vor allem durch die Produktion des Spielfilms Wackersdorf bekannt. 2020 gewann er den Deutschen Filmpreis in Bronze für das Liebesdrama „Es gilt das gesprochene Wort“ (Drehbuch: Nils Mohl & Ilker Çatak, Regie: Ilker Çatak).
    Auf dem ZWICKL ist er schon seit einigen Jahren immer wieder mit seinen Dokumentarfilmen zu Gast gewesen, 2019 zuletzt um die Kleine Werkschau mit fünf seiner produzierten Filme zu präsentieren.

    SÄM WAGNER
    Popularmusikbeauftragter des Bezirks Oberpfalz -Filmliebhaber

    Säm Wagner liebt Musik und Film. Neben seiner Leidenschaft für Popmusik aus der Oberpfalz und der ganzen Welt ist er Dauergast in Kinos - und das schon seit er laufen kann. Dabei hat er durchaus ein Faible für Schräges und manchmal gar Abseitiges entwickelt. Als Kameramann drehte Säm Wagner bereits mehrere Musikclips und Kurzfilme, die aus unerklärlichen Gründen nie in die Filmgeschichte eingegangen sind. 
    In der ZWICKL-Jury wird er mit dem Blick der oberpfälzischen Kultur-und Heimatpflege, aber auch als privater Filmliebhaber auf die eingereichten Filme schauen.

    ZOE SCHMEDERER
    Kamerafrau-Filmemacherin-Künstlerin // Gewinnerin Filmpreis ZETT 2019

    Zoë Schmederer ist eine Münchner Kamerafrau, Dokumentarfilmerin und Künstlerin.
    2006-2007 hat sie über dem Polarkreis gelebt und an der Nordland Kunst- und Filmsschule auf den Lofoten Experimentalfilm studiert. Danach hat sie drei Jahre (2007-2010) an der norwegischen Filmhochschule in Lillehammer Kamera studiert. Seit 2011 lebt sie wieder in München und arbeitet an Kunst- und Filmprojekten im deutschen In- und Ausland. 
    Als Kamerafrau arbeitet sie am liebsten dokumentarisch. Das Vertrauen, das einem die Protagonisten entgegenbringen, wenn sie die Kamera auch in schwierigen Momenten an ihrem Leben teilnehmen lassen, ist einfach immer wieder ein unglaubliches Geschenk. ... und ausserdem schreibt das Leben einfach die besten Geschichten!

  • 2020

    2020

    Das Festival fällt aus.

  • 2019

    2019

    Der erste Dokumentarfilmpreis des ZWICKL wird unter dem Titel "Schwandorfer Dokumentarfilmpreis Z" vergeben. Es gibt noch keine offiziellen Einreichmöglichkeiten, das ZWICKL.team nominiert drei Filme, der Gewinnerfilm wird von der Jury ausgewählt.
    Der Preis ist mit 250 Euro dotiert und wird von Ingo Fliess und seiner Produktionsfirma if...productions gestiftet.
    Der Pokal, - ein hölzernes "Z" wird vom Schwandorfer Tageszentrum der Diakonie hergestellt.
    Das Magazin für Musik und Heimat interviewt den Preisträger oder die Preisträgerin.

    Nominierte Filme

    B12- Gestorben wird im nächsten Leben
    Und was glaubst Du?
    Früher oder später

    Die Jury

    Hubert Heinzl, Redakteur bei der Mittelbayerischen Zeitung Schwandorf und Filmliebhaber
    Sophia Hutzler, ZWICKL.team & Studentin der Vergleichenden Kulturwissenschaften
    Nicole Zwicknagel & Susanne Lehnfeld, Amt für Kultur und Tourismus
    Alexander Vogel, ZWICKL.team und Lehramtsstudent